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Steve
war ein führender Aktivist für die Rechte der nordamerikanischen
Indianer. In den späten 1960ern nahm er an den Kämpfen um
die Fischereirechte in der Puget Sound Region im Staat Washington teil.
1972
half Steve bei der Organisation der Autokarawane, die dem “Trail
of Broken Treaties” (“Pfad der gebrochenen Verträge”)
folgend nach Washington D.C. reiste. IIm Jahr 1973, während der Konfrontation zwischen dem American Indian Movement und dem FBI in der Ortschaft Wounded Knee, half Steve eine andere Autokarawane zu organisieren, die Hilfsgüter und Kämpfer in das indianische Lager brachte. Im Jahr 1975 machte Steve erneut von seinem Organisationstalent Gebrauch, um das Leonard Peltier Defense Committee (LPDC) aufzubauen, das sich auch heute noch aktiv um die Freilassung seines Cousins Leonard Peltier bemüht. Steve leitete das LPDC 13 Jahre lang und entwickelte das Mitteilungsblatt „In the Spirit of Crazy Horse“ („Im Geiste von Crazy Horse“). |
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| Steve unternahm
Reisen durch Europa und die Vereinigten Staaten um über die Ungerechtigkeiten
zu sprechen, die den nordamerikanischen Ureinwohnern widerfahren, besonders
im Fall Leonard Peltier.
Steve war auch Leiter von Zeremonien. 1971 half er ein spirituelles Camp in der Spokane Reservation zu errichten. Dort kamen Medizinleute der Six Nations, Hopi, Sumash, Cree und Lakota zusammen. 2001 wurde bei Steve Lungenkrebs festgestellt. Nach einer Lungenoperation half er seinem Bruder James Robideau bei der Organisation des Dakota Youth Project, indem er sein Haus in Rapid City als Notunterkunft für Jugendliche m Verfügung stellte, die ein instabiles zu Hause hatten und nicht wussten, wo sie bleiben können. Während dieser Zeit war Steve auch damit beschäftigt in Rapid City inhaftierten Native Americans zu helfen. Auch im vergangenen Jahr nahm er manchmal seine Heilige Pfeife, um im Bezirksgefängnis für Häftlinge zu beten. Steve war seinen Kindern ein guter Vater und nahm sich die Zeit auch andere indianische Jugendliche zu beraten und ihnen zu helfen. Er ermutigte sie die Traditionen zu erlernen und ein Teil der zeremoniellen Lebensweise zu sein. Zwei seiner Söhne nehmen an der Lakota Sonnentanz-Zeremonie teil. |
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