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Das Dakota Youth Project, Inc.
   
 
Geschichte und Zweck

Das DAKOTA YOUTH PROJECT, Inc. (DYP) ist im Bundesstaat Delaware durch einen zugelassenen Anwalt ins Vereinsregister eingetragen worden. Es ist seit 25. Juni 1999 als gemeinnützig anerkannt.

Dieses von James Robideau, Dakota, entwickelte Jugendprojekt hat folgende Ziele:

  • durch Bildungsmassnahmen und den Zugang zu traditionellen Lehren und Zeremonien einen gesunden Lebensstil bei Jugendlichen und ihren Familien zu fördern
  • Jugendheime zu bauen oder einzurichten, welche Sicherheit bieten, den Zugang zu Bildung ermöglichen, Fähigkeiten fördern und auf der Grundlage von traditionellen Lehren beratend zur Seite stehen
  • r Kinder/Jugendliche im Reservat Kleidung, Schulartikel, Spielzeug usw. zu organisieren
 
 
Vorstandsmitglieder
 
Der Hauptvorstand des DYP hat seinen Sitz in Florida. Der 1. Vorsitzende ist James Robideau,
 
Das Central DYP - ein Unterverein des DYP - hat seinen Sitz auf der Pine Ridge Reservation.
Vorstandsmitglieder sind:
Edgar Bear Runner, 1. Vorsitzender - Lakota 
James Robideau, stellvertr. Vorsitzender - Dakota
Steve Robideau, Vorstandsmitglied (und Leiter des CDYP) - Dakota. Steve ist am 1.9.05 gestorben. Ein neues Vorstandsmitglied wurde noch nicht gew
ählt
Charles Comes Killing, Vorstandsmitglied - Lakota
Charlie ist am 22.4.2010 gestorben. Ein neues Vorstandsmitglied wurde noch nicht gew
ählt
Isabella Schön – Schriftführerin/Schatzmeisterin
 
   
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

JAMES ROBIDEAU


Der Leiter des Dakota Youth Project, James Robideau, ist ein Mitglied der  Spirit Lake Nation von North Dakota. In den letzten fünfundzwanzig Jahren war er American Indian Movement Aktivist, Fachmann für  Gemeindebildungsmaßnahmen und Leiter von traditionellen Zeremonien. Er hat sein Leben  der Aufgabe gewidmet, amerikanischen Ureinwohnern und Stämmen beim Überleben in der heutigen Gesellschaft zu helfen.   
 
James Robideaus Arbeit umfasste auch: 

  • eine juristische Tätigkeit als Stammes-Anwalt
  • den Menschen ein besseres Verständnis für indianische Kultur und Zeremonien zu vermitteln
  • das Mitwirken an Resozialisierungsprogrammen wie zum Beispiel "Halfway Houses"
  • den Aufbau und die Leitung eines Frauenhauses im Pine Ridge Reservat
  • Landwirtschaftlicher Vorarbeiter bei einem indianischen Aktionsprogramm verschiedener Stämme in Oklahoma
  • Leiter des Sozialdienstes in einem der führenden indianischen Krankenhäuser des Landes
  • die Planung und Durchführung von Tagungen zum Thema "Fetales Alkoholsyndrom bei indianischen Stämmen"
  • Sozialarbeiter beim Jugendamt in Pine Ridge
   

 


Isabella besucht eine Familie im Reservat

 

ISABELLA SCHÖN


Isabella Schön, hat seit 1995 viel Zeit im Pine Ridge und Rosebud Reservat zugebracht. Sie lebte bei indianischen Familien und erfuhr auf diese Weise viel über deren Geschichte, Kultur und alltägliche Probleme.
Die im Reservat gemachten Erfahrungen veranlassten sie, durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte in Deutschland Unterstützung für die Lakota zu organisieren.

Seit Sommer 2003 lebt sie ständig in den USA. Als Mitglied des Dakota Youth Project ist sie für das “Hilfe für Reservatskinder” Programm zuständig.

     
 

 

 

 

 

 

 

HALFWAY HOUSES

"Halfway houses" ist ein Begriff, der in den 60er Jahren geprägt wurde. Damit jemand aus dem Strafvollzug entlassen werden kann, muß er eine feste Bleibe nachweisen. "Halfway houses" dienen somit dem Resozialisierungsprozess und sind mehr als eine blosse Wohnmöglichkeit; sie sind ein Platz, an dem auch Hilfe für die sozialen, psychologischen und spirituellen Belange der ehemals Inhaftierten geboten wird.  

 
 
 
 
FASE

Das fötale (fetale) Alkoholsyndrom und die Alkoholeffekte (FASE) sind Sammelbegriffe für gesundheitliche Schädigungen bei Kindern, die durch den Alkoholmissbrauch der Mutter während der Schwangerschaft entstanden sind.

Die wichtigsten Kennzeichen für das Syndrom/die Effekte sind:

  • Wachstumsstörungen vor und nach der Geburt
  • Störungen des zentralen Nervensystems bezüglich Neurologie, Verhalten und Intelligenz
  • Schädel- und Gesichtsmissbildungen
  • Andere körperliche, kleinere und grössere Fehlbildungen, z.B. Herz, Gehirn, Nieren

Aufgrund des weitverbreiteten Alkholmissbrauchs in den Reservaten ist dort die Zahl der Kinder, die an FASE leiden, besonders hoch.